Jubiläums-Quali mit toller Resonanz

kl) Seit nunmehr 5o Jahren findet im TT-Kreis zum Auftakt der Herren-Rangliste ein Qualifikationsturnier statt. Konrad Linnemannstöns hatte in seiner ersten Saison als Kreissportwart die Idee zu diesem zusätzlichen Wettbewerb, da vorher nur Spieler aus den höheren Spielklassen an den Ranglisten teilnehmen konnten. Um diese Ungerechtigkeit zu beseitigen, führte der heimische TT-Kreis als erster Kreis innerhalb des Westdeutschen TT-Verbandes 1964 ein Qualifikations-Turnier für alle Spieler ein.
Die Aktiven bedankten sich hierfür mit überwiegend guten Teilnehmerzahlen und auch das Jubiläums-Qualifikationsturnier fand mit 58 Meldungen eine ganz ausgezeichnete Resonanz.
Für die mit großen Hoffnungen gestarteten Nachwuchstalente war das Qualifikations-Turnier diesmal allerdings eine herbe Enttäuschung. Lediglich Paul Reinkemeier (TTSG Rietberg-Neuenkirchen), Nick Schneider, Kerim Can Güvercin (beide PSV Gütersloh) und Luis Mariscal (DJK Avenwedde) überstanden die Gruppenspiele. Während in der Hauptrunde Paul Reinkemeier, Nick Schneider und Kerim Can Güvercin vorzeitig scheiterten, qualifizierte sich nur Luis Mariscal für die Zwischenrunde der Herren.
Zusätzlich erreichten folgende Spieler die Zwischenrunde:
Carlos Krieft, David Otto, Torben Pierskalla (alle TTSV Schloß Holte), Florian Theilmeier, Andreas Krampe (beide TTSG Rietberg-Neuenkirchen), Björn Brust, Mario Nagel (beide PSV Gütersloh), Marcel Dyck, Sven Kuhlmann (beide Tus Friedrichsdorf) und Franco Strauss (SV Spexard).

Langenberger im Finale glücklos

kl) Viel Spannung und Dramatik gab es bei der Endrunde um den Bezirkspokal der Herren für Kreisliga-Mannschaften. Bei der Ausgeglichenheit der Mannschaften ging es hoch her und es gab durchweg ganz knappe Entscheidungen. TV Langenberg II als heimischer Vertreter mischte hervorragend mit und verpasste den Pokalsieg nur hauchdünn. Ausgerechnet der sonst so zuverlässige Punktesammler Denis Klose hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt und blieb während der gesamten Endrunde sieglos.
Gleich in der ersten Partie gegen den TTV Horn-Bad-Meinberg wurde bis zum letzten Punkt mit viel Einsatz um den Sieg gekämpft. Durch je zwei Einzelsiege von Marc Kröger und Jens Mohr setzten sich die Langenberger schließlich mit 4:3 durch.
Gegen die TG Werste sah es im Halbfinale zunächst nicht sonderlich gut aus, da im ersten Durchgang nur Marc Kröger punktete. Doch gegen Werste behaupteten sich Marc Kröger/Jens Mohr im Doppel und im zweiten Durchgang machten Marc Kröger und Jens Mohr durch zwei Einzelsiege den 4:2 Erfolg perfekt.
Im Finale sorgte zwar Marc Kröger gegen den TSVE Bielefeld zwar für eine 1:0 Führung, doch einen weiteren Punkt holten nur noch Marc Kröger/Jens Mohr im Doppel. Nachdem sich bereits Denis Klose im ersten Durchgang nur knapp mit 2:3 geschlagen geben musste, verlor Marc Kröger beim Stande von 2:2 sein einziges Einzel während der gesamten Endrunde gegen Zicheng Wang mit 12:14 in der Verlängerung des Entscheidungssatzes und hiernach verlor Denis Klose bei der 2:4 Niederlage sein letztes Einzel mit 0:3.

Die Langenberger (v.links) Jens Mohr, Denis Klose und Marc Kröger verloren beim Bezirkspokal das Finale äußerst glücklos mit 2:4 (FOTO: K. Linnemannstöns).Die Langenberger (v.links) Jens Mohr, Denis Klose und Marc Kröger verloren beim Bezirkspokal das Finale äußerst glücklos mit 2:4 (FOTO: K. Linnemannstöns).

PSV Gütersloh scheiterte im Halbfinale

kl) Die Damen des PSV Gütersloh trumpften in der ersten Runde beim Bezirkspokal gleich groß auf und besiegten Tus Gohfeld glatt mit 4:0. In der völlig einseitigen Partie gaben Lena Nagel, Jutta Deppe und Alina Plümer keinen einzigen Satz ab.
Auch im Halbfinale gegen den TV Barntrup begannen die Postlerinnen zunächst recht verheißungsvoll und sorgten über weite Strecken für eine äußerst spannende Partie fast auf Augenhöhe. Lena Nagel brachte im ersten Einzel durch einen 3:1 Erfolg über Gitta Hartz den PSV mit 1:0 in Führung. Aber anschließend spielten die teilweise wesentlich älteren Gegnerinnen aus Barntrup ihre ganze Erfahrung aus und mit viel Cleverness drehten sie die nächsten drei Spiele doch noch um, während die Postlerinnen nicht gerade das Glück gepachtet hatten und in den wichtigen Phasen auch mal die notwendige Nervenstärke fehlte.
Jutta Deppe und Alina Plümer hatten in den beiden folgenden Einzelspielen durchaus gute Siegchancen. Aber Jutta Deppe konnte gegen Stefanie Brinkmeier eine 2:0 Satzführung nicht zum Sieg nutzen und verlor noch knapp mit 2:3. Alina Plümer verlor bei einer 2:1 Satzführung den 4. Satz äußerst unglücklich mit 11:13 in der Verlängerung und unterlag anschließend ebenfalls mit 2:3. Die dritte 2:3 Niederlage gab es dann im Doppel, wo sich Lena Nagel/Jutta Deppe nach einer 2:1 Führung im „Endspurt" noch geschlagen geben mussten.
Hierdurch war natürlich eine Vorentscheidung gefallen. Als dann auch noch Lena Nagel gegen Stefanie Brinkmeier den 1. Satz in der Verlängerung mit 16:18 verlor, war die Partie entschieden und die beiden letzten Sätze gingen klar mit 11:8 und 11:4 an Barntrup. Bei einem Satzverhältnis von 9:13 fiel die 1:4 Niederlage insgesamt doch wesentlich zu hoch aus. Im Finale hatte es der TV Barntrup wesentlich leichter und besiegte die BTG Bielefeld ebenfalls mit 4:1 (Satzverhältnis 14:5).

Die TT-Damen des PSV Gütersloh (v.links) Jutta Deppe, Lena Nagel und Alina Plümer mussten sich beim Bezirkspokal im Halbfinale trotz erheblicher Gegenwehr gegen den TV Barntrup mit 1:4 geschlagen geben (FOTO: K.Linnemannstöns)Die TT-Damen des PSV Gütersloh (v.links) Jutta Deppe, Lena Nagel und Alina Plümer mussten sich beim Bezirkspokal im Halbfinale trotz erheblicher Gegenwehr gegen den TV Barntrup mit 1:4 geschlagen geben (FOTO: K.Linnemannstöns)

Favoritensiege beim männlichen Nachwuchs

kl) Viele knappe Entscheidungen gab es bei den Endrunden der Kreisranglisten, bevor zum Schluss doch die Favoriten jeweils die ersten Plätze belegen konnten. Ganz zufrieden waren die Verantwortlichen des TT-Kreises mit den Endrunden jedoch keineswegs, da es in allen Altersklassen kurzfristige Absagen gab und einige Spieler aus dem engsten Favoritenkreis den Termin der Endrunde sogar einfach „verschlafen" hatten.

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